CFD-Handelsregeln
Im MetaTrader 4-Handelssystem werden bei der Konstruktion von Preis-Charts sowohl Höchstpreis (High) als auch Mindestpreis (Low) als Bid-Preis eingesetzt.
Pending Orders. Funktionsweise und Ausführungsregelungen
Die letzten Veränderungen und Entgegennahme der Stop-Order dürfen 3 Minuten vor der Herausgabe von relevanten gesamtwirtschaftlichen Indikatoren und wichtigen politischen oder wirtschaftlichen Nachrichten vorgenommen werden.
Der Mindestabstand zwischen den Pending Ordern bzw. T/P- und S/L-Ordern gleicht dem Spread des jeweiligen Instrumentes. 10 Minuten vor der Herausgabe von relevanten gesamtwirtschaftlichen Indikatoren und wichtigen politischen oder wirtschaftlichen Nachrichten kann dieser Mindestabstand für S/L-Order bis auf 10 Spreads erhöht werden. 30 Minuten vor Handelsschluss nimmt der Abstand für S/L-Order bis auf 25 Spreads zu. Diese Regel bezieht sich auch auf die Eröffnung von Marktordern mit voreingestelltem Stop-Loss Wert, der im 10 Spreads Bereich liegt. Das Metatrader 4-Programm gestattet nicht, T/P und S/L-Werte getrennt zu ändern, deshalb wird ein Versuch einen T/P bei einem vorgesetzten S/L abzuändern, in diesem Fall automatisch blockiert.
Kommt der Marktpreis auf den 2-Punkte-Abstand von T/P- bzw. S/L-Werten oder einem Limit-Order-Eröffnungskurs heran, so unterbindet das Programm automatisch, diese Aufträge zu ändern oder glattzumachen.
Ausführung von Aufträgen bei Gap-Eröffnung bzw. Gap-Bildung innerhalb des Handelstages
Eröffnet sich der Markt mit einer Lücke (Gap) oder entsteht diese innerhalb des Tages (was in der Regel nach Wochenende und Feiertagen, der Herausgabe von relevanten volkswirtschaftlichen Indikatoren und wichtigen wirtschaftlichen oder politischen Nachrichten sowie bei Eintritt von Umständen Höherer Gewalt passiert), so werden die Aufträge wie folgt ausgeführt:
- Take Profit (T/P)-Ordern: nach angekündigten Preisen
- Limit-Aufträge: nach angekündigten Preisen
- Stop Loss (S/L)-Ordern: nach den ersten Preisen auf dem Markt
- Buy Stop- und Sell Stop-Ordern zur Öffnung einer Position: nach den ersten Preisen auf dem Markt
Marginanforderungen
Erreicht bzw. unterschreitet die „Equity“ (laufende Zahlungsbilanz unter Berücksichtigung der offenen Positionen) zu irgendeinem Zeitpunkt die 20%-Marke des durch die offenen Positionen gesicherten Margins (der jeweiligen Sicherheitsleistung), ist der Dealer berechtigt, eine oder auch alle offenen Positionen zur Sicherstellung der Marginanforderungen nach seinem Gutdünken zu schließen.
