Was bedeuten die Wörter Forex und CFD?
Forex
Die Abkürzung Forex für Foreign exchange market wird als Devisenmarkt übersetzt. Es ist ein ausserbörslicher internationaler Währungsmarkt, der keinen einheitlichen Handelsplatz hat — der Handel wird da rund um die Uhr und die Welt geführt.
Der Forex-Markt ist Anfang der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts mit der Freigabe der Wechselkurse und dem Übergang zum Floaten in vielen Ländern entstanden. An Transaktionen auf dem Forex-Markt nehmen Zentral- und Geschäftsbanken, Investment- und Versicherungsgesellschaften, Rentenfonds und Privatpersonen teil, für die der Handel auf dem Forex-Markt entweder Haupt- oder Nebenverdienstquelle ist. Die Abwicklung von Handelstransaktionen erfolgt heute meist über die Handelsterminale, auf die übers Internet zugegriffen wird.
Contract for Difference (CFD)
Die Abkürzung CFD bedeutet Contract for Difference und heisst wörtlich übersetzt: Differenzkontrakt. Diese Kontrakte sind abgeleitete Finanzinstrumente (Derivate), denen Futures zugrundeliegen. Es gibt CFDs auf Aktien, Börsenindexe und Rohstoffe. Der Hauptunterschied zwischen CFDs und Futures besteht darin, dass für den CFD-Handel keinen einheitlichen Handelsplatz, also keine Börse, gibt. Der CFD-Markt ist genauso wie der Forex-Markt ausserbörslich. Sein Hauptziel ist es, Gewinn aus Kursdifferenzen bei Basiswerten zu erzielen, wobei der Investor die jeweiligen Werte nicht physisch zu erwerben braucht.
Der CFD-Markt hat sich in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts in England herausgebildet. Der CFD-Handel bildet eine Alternative zum Börsehandel und dem Handel auf dem Forex-Markt. Er ist eine ideale Lösung für diejenigen, die sich gerne auf dem Markt des einen oder anderen Basiswertes betätigen möchten, aber keine Möglichkeit dazu haben.