Was ist Online-Trading?

Wie bereits aus dem Namen hervorgeht, stellt Online-Trading auf den Finanzmärkten einen Prozess dar, bei dem die Handelsgeschäfte mittels spezieller Software über Interntet abgewickelt werden.Dieses Verfahren wird mittlerweile immer populärer. Die meisten Börsenplätze gehen vom üblichen Schema der Verkäufe am "Parkett" (bei dem der Trader an der Börse präsent sein bzw. über einen Broker, der sich dort befindet, handeln muss) zum elektronischen Handel über. Dieser Übergang bedeutet, dass jeder Interessent einen börsennotierten Wert direkt von seinem Handelsterminal durch Abgabe von Aufträgen übers Internet kaufen kann. Also Internet-Handel pur.

Die 1971 gegründete NASDAQ wurde zu der ersten Weltbörse, die den Handel elektronisch abwickelte. Bei der weltgrössten NYSE hat es mit der Automatisierung des Handels um 35 Jahre länger gedauert. Mittlerweile ist dieser Prozess abgeschlossen, was den Untergang des Parketthandels herbeiführen soll.

Zunehmend mehr Investmentgesellschaften entscheiden sich heute für den elektronischen Handel. Gleichzeitig werden immer mehr Dealer und Broker, die ein "Parkettgeschäft" weiter betreiben wollen, aus dem Handel ausgeschlossen. Die Trader analysieren den Markt selbst und kaufen bzw. verkaufen die erwünschten Werte in Eigenregie.

Zu den starken Argumenten, die für den elektronischen Handel sprechen, zählen, insbesondere, niedrige Transaktionskosten, perfekte Liquidität, Transparenz der Geschäfte und niedrige Spreads.

Damit wird offensichtlich, dass mit dem elektronischen Handel, der eine junge, dynamische und zukunftsträchtige Entwicklungsrichtung präsentiert, im Bereich Investitionen eine neue Ära eingeläutet wird.